Nobody cares

Tuesday, February 9

Bild via heine

Heute habe ich 4 von 5 Lack Regalbrettern aus meiner Wohnzimmerwand geschraubt. Genau darunter kommt das Sideboard mit dem Fernseher. Der Minimalismus hat Einzug gehalten, nach dem mein bester Freund Patrick seine Meinung geäussert hatte. Ich muss sagen mit dem Ergebnis bin ich zurzeit zufrieden. Nur muss ich jetzt die Löcher in der Wand zuspachteln.

Auf der Suche nach neuen Möbel, welche ein bisschen ausgefallener sein dürfen als die Basics, welche wir alle aus der Ikea kennen, bin ich heute auf die Website von heine gestossen.
Nebst einem breit gefächertem Angebot, bieten sie auch einen Bereich für Möbel an. Dieser interessiert mich zurzeit mehr als alles andere.  

Ich glaube ihr könnt langsam aber doch eine gewisse Stilrichtung in meinem Einrichtungs Geschmack erkennen. Hauptsache young, wild and free - so etwas in der Art. 
Dem geflochtenen Sessel bin ich vom ersten Blick an verfallen. Auf dem würde ich ein weiches Schaffell oder ein schönes gewobenes Tuch überwerfen, dann ist man auch bequem gepolstert, wenn man sich darauf setzt.

Nebst all den Möbeln möchte ich jetzt auch eine Indoor Pflanze holen. Wie wär's mit einer kleinen Palme? Ich denke ich gehe im Frühling in ein grosses Gartencenter und nehme das Baby heim, in welches ich mich zuerst verliebe.

Wie sieht eure Wohnung aus oder wie würde sie aussehen?



Couchtisch x hier
Spiegel x hier
Wandwaben x hier 
Sessel x hier 
Schädel x hier

tired of talking

Saturday, February 6

Fotos: Noemie
Jumpsuit x Forever21 | Cardigan x Denim & Supply by Ralph Lauren | Ohrringe x Aldo 

Zurzeit habe ich ein grosses Projekt, welches mich auf Trab haltet: die Wohnung neu einrichten.

Ich habe letzte Woche mit Anisha ein schönes Tuch für die Wand am Kopfende meines Paletten Betts an die Wand genagelt. Kennt ihr die schönen Lichterkette aus der Ikea? So eine habe ich entlang meines grossen Fenster befestigt. Ich muss die einfach ausstecken, sobald ich ins Bett gehe, da die Lichter extrem hell leuchten.
Und zurzeit warte ich auf meinen Teppich, welchen ich vor zwei ca. Wochen auf westwing bestellt habe.
Und zwei Poster von junique, sind in der letzten Woche auch schon im Briefkasten gelegen. Diese sind bereits gerahmt und auf meine Kommode im Wohnzimmer aufgestellt worden. 

Es ist schön, die Wohnung nun komplett nach meinem Geschmack einzurichten und es kann mir dieses Mal niemand, aber wirklich gar niemand mehr etwas ausreden. Zu weiblich, zu bunt, zu bohemian. 
Kommenden Monat möchte ich nach meinem Kopenhagen Trip (wir reisen hauptsächlich wegen dem Konzert von Halsey dort hin) endlich meine beiden Salon Tische holen. 

In meinem begehbaren Schrank wird es auch wieder mehr Platz haben, sobald der Bestseller der Ikea, der Expedit, rauskommt. Dort hinein möchte ich dann meinen Schreibtisch hineinstellen. Nachher habe ich eine kleine Ecke, welche mir als Atelier dienen soll. Ich habe wieder angefangen Skizzenbuch zu führen und wieder zu zeichnen. 

Manchmal vergessen wir unser eigenes Leben, sobald wir unseres mit einer weiteren Person teilen. Dabei müssen wir uns immer vor Augen halten, dass wir das Wichtigste in unserem Leben sind. 

where do we go from here?

Sunday, January 31

photo: anisha stebler
kleid x mango | armreif x asos

Sonntag. Das Wochenende ist schon wieder vorbei.
Die letzte Nacht war ich bis um 4 Uhr auf, weil ich nicht mit Pretty little liars aufhören konnte. Parallel dazu, bin ich an der vierten Staffel von Suits dran. 
Ich war nie wirklich der Serien Typ und jetzt habe ich ganz viel Zeit. 

Heute Nachmittag war ich in Zürich, um mit Freunden "the danish girl" zu sehen.
Die Geschichte war etwas langatmig, jedoch hatte der Film Tiefgang und es war eindrücklich, wie ein Mann, sich gegen alle Konventionen der damaligen Zeit stellte, um seinen Traum von einem Leben als Frau zu verteidigen.
Ich denke, wir sollten daraus Schlüsse ziehen, dass wir mehr für uns selbst einstehen sollen, denn unsere Träume machen uns glücklich. So lange wir uns an ihnen halten können, mit dem Wissen, dass sie eines Tages wahr werden.
Neben dem konnte ich mich an Alicia Vikander (spielt Gerda) gar nicht satt sehen. Sie war so umwerfend wie in "ex machina".

Übrigens ich bin sehr froh über den milden Winter. Da macht es richtig Spass all meine Mantel auszuführen. Die sind so vielseitig kombinierbar, die vielen verschiedenen Schnitte und Farben. Den von gestern hier, den habt ihr ja bereits gesehen. Zurzeit bekommt man ja noch viele Mäntel in den Online Shops zu Schnäppchen Preisen, ich muss jedes Mal widerstehen. 
Schaut mal hier mal auf bonprix und da asos. Hattet ihr diesen Winter irgend einen neuen Lieblings Mantel?

talking to ghosts

Saturday, January 30

photo: Anisha Stebler
Mantel x Asos | Rucksack x urban outfitters

Ich erzähle euch gerne hie und da, wie es bei mir im Leben läuft, alles was tiefer geht enthalte ich euch vor.
Ich denke ein Blog ist da, zum Dinge der Welt mitteilen, aber eben nicht alles.

Kommen wir zu einem Thema, dass sicherlich jeden von uns schon einmal getroffen hat und es ist auch ein tieferer Einblick in mein Leben.
Nach über zwei wunderbaren Jahren, hat mein toller Mika beschlossen zu gehen. Aus. Vorbei.

Meine Welt ging in diesem Moment wortwörtlich unter und als nächstes kam die Frage auf, wie es mit unserer gemeinsamen Wohnung weiter gehen sollte. 
Diese Beziehung war eines der grössten Geschenke in meinem Leben und das Ende hinterlässt eine grosse Lücke.
Ich fühlte mich komplett leer und nicht gut genug, all die Dinge eben, wenn das Ego angekratzt ist.
Meine Freunde sagten mir alle, dass es besser wird und ich konnte ihnen schlichtweg nicht glauben- doch wie ihr seht, ich habe es überlebt und schreibe diesen Blogpost. Die Welt dreht sich doch weiter.
Es heisst aber nicht, dass ich dieses Thema mit Gleichgültigkeit angehe. Ich kann immer noch nicht über die Trennung reden und ich bekomme wässrige Augen, sobald jemand nach ihm fragt. Und wenn ich einkaufen denke, dann sehe ich Sachen, welche ich ihm immer gekauft habe und sie in den Kühlschrank gestellt habe.
So ist das eben, die Gefühle spielen anders als der Verstand. 

1. Lasst ihn gehen.
Das heisst nicht, dass ich es vom ersten Moment an konnte, ich realisierte und akzeptierte seinen Entscheid erst mit der Zeit. Macht es euch nicht schwerer und tut eurem Stolz was zuliebe und rennt ihm nicht nach. 

2. Heult euch aus. 
Ich kann euch nicht sagen, wie viele Tempos ich in dieser Zeit verbraucht habe. Meine Augen waren derart geschwollen, als wäre ich in eine Prügelei geraten. Ich habe überall geheult, unter der Dusche, bei der Arbeit, im Zug. Überall. Und es befreit, und ja man weint auch weniger oft, je mehr Tage vergangen sind. 
Ich habe die Kleider meiner Freunde voll geweint, es ist keine Schande. Es ist befreiend und alle verstehen dich.

3. Packt all seine Sachen weg und stellt es in eine Ecke. 
 Es ist nicht, dass ich ihn loshaben wollte, jedoch übermannen einen die Gefühle und Trauer immer wieder aufs Neue, wenn man hier und dort seine Sachen sieht und dies hilft nicht die Trennung zu verarbeiten. 

4.  Trefft eure Freunde, die hören zu und versuchen einen aufzumuntern. 
Dabei graben eure tollsten Eigenschaften hervor, versuchen dich aufzumuntern. Verabredet euch zum Kino, Abendessen, einen Bar Abend.
Natürlich sagen sie Dinge, die man für den Moment nicht hören möchte. Aber seien wir ehrlich, wir alle wissen, dass auch dieser Schmerz einmal verklingt.
Vor allem meine beste Freundin kam vorbei und putzte meine Küche, ich hatte mein Leben wirklich nicht im Griff gehabt. 

5. Stellt euch To Do Listen auf mit kurzen Fristen.
Das hatte ich definitiv nötig, diesen einen Tritt von meiner Freundin A. Sie brummte mir To Do Listen auf, damit kurzfristige Ziele hatte, mit denen ich beschäftigt war. So kommt man wieder in einen geregelten Alltag- ohne Partner. 
Und mit der Zeit kann man sich grössere Ziele setzen wie auf einen längeren Sommerurlaub sparen und man ist zufrieden wenn man die Dinge anschliessend abhaken kann. Danke A!

6. Stellt eure Wohnung um.
Wir waren zusammen in diese Wohnung eingezogen und viele Dinge gemeinsam gekauft. Teilt diese gerecht auf und gestalte sie dann anschliessend neu.
Ich versuche das Positive in der Sache zu sehen: meine erste eigene Wohnung und jetzt kann ich sie einrichten wie es mir gefällt, ohne dass jemand Einwände erheben kann.

7. Lasst euch nicht gehen.
Aus Respekt vor euch selber, so tief kann man wegen einer anderen Person nicht sinken und auch wenn es mir nicht gut ging, wollte ich dennoch immer gut aussehen.
Nehmt ein Bad, schminkt euch, zieht Sachen an, welche ihr mögt. Ihr müsst damit rechnen euren Ex jederzeit antreffen zu können und dann wollt ihr doch zeigen, dass ihr trotz allem gut aussehen könnt.

8. Esst gesund.
Bitte esst gesund, ich bin eine Person die nie unreine Haut hat. Aber da ich kaum Wasser getrunken hatte und mich von Fast Food ernährt hatte, rächte es sich ziemlich bald. Jetzt wirke ich dem ganzen wieder entgegen.
Esst gesund und wenn ihr wirklich nicht in der Stimmung seid etwas zu zubereiten, dann lässt euch von euren Müttern bekochen.
Die kochen das, was ihr liebt und es ist meistens gesund.

9. Das Leben geht weiter.
Haltet euch das vor Augen. Man kann alleine glücklich sein, die Zeit mit sich alleine lehrt einen, sich selber gut kennen zu lernen. 
Ich meine, ich bin kreativ, ich reise gerne, habe tolle Beine und Augen, kann gut kochen - sein Verlust oder? 



east of eden

Monday, January 4


2016 kam so schnell, dass wir den Übergang an diesem Abend ins neue Jahr sogar verpasst haben.
Hinter uns liegen die Tränen, Schmerzen, Glücksmomente und Erfolge vom 2015. 

Persönlich, hatte ich ein gutes Jahr. Ich habe meine Schule erfolgreich bestanden, einen neuen Job gefunden, einen herrlichen Sommer erlebt, ich war zwei Mal in meiner Lieblingsstadt gewesen- Barcelona. 

Wie jeder andere habe auch ich persönlich Hoch und Tiefs gehabt. Ich habe geweint, nur um im Endeffekt zu sehen, dass manche Angst unbegründet bleibt. Wie froh war ich, dass Mika mir immer Mut zusprach, meine Freunde alle da waren um mit mir zu weinen und zu lachen.

Jedenfalls, das neue Jahr liegt vor uns. Ich habe mir Dinge vorgenommen. Nein nicht Vorsätze. Eher Dinge, die ich unbedingt anpacken, neu anfangen, intensiver angehen möchte. Nicht Dinge welche man im Neujahrs Rausch sich euphorisch vornimmt, die Tage später mit dem Kater verschwunden sind.

- mein Spanisch vertiefen im Selbststudium. Verstehen tu ich alles. Nur rede ich wie ein blutiger Anfänger

- mehr Foto Projekte starten. Ich bin von tollen Visagistinnen und Models umgeben. Und Ende 2016 möchte ich ein gewisses Ziel erreichen. 

- weniger Kleider ab der Stange kaufen, dafür in Brockis und Flohmärkte stöbern. 

- unsere Wohnung fertig einrichten

- mehr Auto fahren - ich bin hysterisch hinter dem Steuer!

- das Macbook bedienen können ohne meinen Freund alle Minuten zu fragen wie "Rechtsklick" geht

- diesen Blog regelmässig updaten

Und was ist mit euch? Habt ihr sinnvolle Dinge, welche ihr dieses Jahr anpacken möchtet? 

1 - home made Banh cash vietnamesisches Gericht
2- Wunderkerzen
3- kleine Dinge
4 - mein neuer Agenda und Mokassins von Maje